Papst Benedikt bricht sich das Handgelenk

Bei einem Sturz hat sich Papst Benedikt XVI sein Handgelenk gebrochen. Der 82-jährige wollte in seinem Ferienhaus im italienischen Aosta-Tal etwas entspannen, als er sich bei einem Sturz Schäden am rechten Handgelenk zu zog. Daraufhin wurde das katholische Kirschenoberhaupt sofort in ein Krankenhaus gebracht. Laut dem Vatikansprecher Federico Lombardi sei dem Papst aber nichts ernsthaftes passiert und der Besuch des Krankenhauses sei nur sicherheitshalber durchgeführt wurden. Benedikt XVI hatte trotz der starken Schmerzen am Morgen noch eine Messe zelebriert und das Krankenhaus dannach sogar zu Fuß betreten.

Schon nach 2-3 Stunden konnte der Papst das Krankenhaus wieder verlassen und zurück zu seinem Urlaubshaus kehren. Dieses wurde schon für Johannes Paul II eingerichtet. Hier wird das Kirchenoberhaupt noch bis zum 29. Juli seinen Sommerurlaub verbringen.

Sicherheitshalber wurden Schützen in den angrenzenden Wäldern sowie Sicherhheitskontrollen an den Zufahrten postiert. So soll der Papst vor möglichen Anschlägen oder Belästigungen geschützt werden. Während seines Urlaubs hat Benedikt XVI nur zwei angekündigte Termine. Zwei Angelusgebete an diesem Sonntag in Romano Canavese und dann eine Woche später in Les Combes. Alle päpstlichen Audienzen Fallen in der Zeit seines wohl verdienten Urlaubs aus.

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