Mallorca weist Schweinegrippenvorfälle zurück

Eine Sprecherin des balearischen Gesundheitsministeriums wies heute die Anschuldigungen zurück, dass Mallorca eine hohe Ansteckungsgefahr für die Urlauber darstellt. Vergange Woche wurde darüber berichtet, dass durch Szenarien wie das Eimer-Saufen oder andere Party-Tätigkeiten die Gefahr für eine Infizierung mit dem H1N1-Virus besonders groß ist. Nicht zuletzt kamen Gerüchte wie diese durch viele Vorfälle der Krankheit auf der Insel auf. Doch die Behörden in Palma bezogen sich heute auf die lange Inkubationszeit dieser Krankheit und schlossen somit nicht aus, dass die Infizierten sich nicht schon im Heimatland angesteckt haben könnten.

Durch die weltweite Pandemie der Schweinegrippe könne außerdem nicht nur Mallorca im Zentrum der Ansteckungsgefahr liegen. In England gab es bis heute schon über 1200 Fälle der Schweinegrippe. In Deutschland sind es dagegen nur rund 400. Angst müssen Urlauber jedoch jetzt nicht haben. In der Regel gilt immer, dass man mit häufigem Händewaschen und etwas Vorsicht vielen Erregern dieses Virus entkommen kann.

Wer einmal infiziert ist, muss jedoch auch keine Angst um sein Leben haben. In den meisten Fällen wird die Krankheit binnen weniger Tage in einem Krankenhaus geheilt. Wichtig ist nur, dass sie bei Grippesymptomen sofort einen Arzt aufsuchen und dem Arzt alle Aufenthaltsorte der letzten Tage schildern. Vorallem Urlauber aus der Türkei oder Amerika sollten sich bei einem leichten Anzeichen für eine Erkältung vorsichtshalber schnell durchchecken lassen.

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